Kurz gesagt
- Baue das Kit ein: Weiß in LC + LM, CMYK an ihrem Platz, Filmzufuhr
- Führe den Kanaltest aus und lade ein ICC-Profil
- Drucke täglich einen Spülstreifen und vor jeder Sitzung einen Düsentest
Was du brauchst
- DTF-Tinten: CMYK + weiße Pigmenttinten, die für DTF gemacht sind (keine Sublimationstinte, keine normale Epson-Dye-Tinte).
- Weiß in den Tanks für Light Cyan und Light Magenta — zwei Weißkanäle verdoppeln den Weißfluss und erlauben dem RIP, Farbe und Weiß in einem Durchgang zu drucken.
- PET-Film (Hot oder Cold Peel), TPU-Pulver, ein Aushärteofen oder eine Transferpresse mit Abdeckbogen.
- Ein RIP, der den Drucker direkt ansteuert. Auf dem Mac heißt das ZoroPrint; unter Windows auch AcroRIP, CADlink oder BlackBox.
- Optional, aber lohnend: ein Rührwerk für die weiße Tinte und eine Rollenzuführung für den L1800.
Die vier Fehler
- Den Kanaltest auslassen. Kits unterscheiden sich; manche füllen Weiß in andere Tanks. Fünf Minuten auf Film verhindern den blauen Druck.
- Auf Papier drucken, „um zu testen“. Weiß ist auf Papier unsichtbar, und auf Film verhält sich die Tinte anders. Teste auf Film, immer.
- Den Drucker stehen lassen. Weiß setzt sich in wenigen Tagen ab. Spülstreifen alle 2–3 Tage, täglich aufrühren.
- Doppeltes Farbmanagement. Photoshop konvertiert, der RIP konvertiert noch einmal, die Farben driften. Konvertiere einmal, im RIP.
Welches Modell
- L805: A4, 216 mm breit, am günstigsten im Betrieb, perfekt für Logos, Patches und kleine Gang Sheets.
- L1800: A3+, 329 mm breit, Rollenfilm mit Zuführung — das Arbeitstier für Gang Sheets.
- Die Nachfolger L8050 / L18050 sowie ET-8550 / L8180 haben einen neueren Kopf; ZoroPrint steuert auch sie an (derzeit als experimentell markiert, bis sie an echter Hardware bestätigt sind).