Kurz gesagt
- Ein UV-Drucker mit Weiß- und Lackkanälen druckt auf den A-Film
- Der B-Film (der Transferfilm) wird über den Druck laminiert
- Der Kunde zieht das A/B-Sandwich ab und reibt den Sticker auf die Oberfläche
Wie es sich von Textil-DTF unterscheidet
- Tinte: UV-härtend, von einer LED-Lampe ausgehärtet statt durch Hitze getrocknet. Kein Pulver, kein Ofen, keine Presse.
- Schichten: Weißunterlegung, Farbe und obendrauf ein Klarlack, der für Glanz und Kratzfestigkeit sorgt.
- Film: zwei Filme — A (Druck) und B (Transfer, klebend). Den Sticker bringt der Kunde auf, nicht du.
- Drucker: ein UV-Flachbettdrucker oder ein umgebauter Epson mit UV-Tinten und UV-Lampe (es gibt L1800-/L805-Umbauten, der R1390 ist verbreitet) — nicht deine Textilmaschine.
Dateivorbereitung
Wie bei Textil: transparentes PNG mit 300 dpi. Zwei Extras: Gib dem Motiv eine Kontur oder ein Knockout, damit der Lack eine Kante hat, der er folgen kann, und vermeide Haarlinien unter 0,5 mm — sie reißen, wenn der Kunde den B-Film abzieht. Der Preflight von ZoroPrint fängt das Zweite ab.
So verkaufst du es
- Personalisierte Tassen und Becher sind das Einstiegsprodukt: keine Mindestmenge, hohe Marge, flacher Versand.
- Gang Sheets mit kleinen Logos für Geschenkläden und Bars — dasselbe Nesting wie bei Shirts.
- Wand- und Fensteraufkleber für lokale Betriebe, von Hand geschnitten anhand der Schnittmarken auf dem Bogen.